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Das SECO hat am 30. April 2018 die Liste der Jobs publiziert, die künftig beim RAV ausgeschrieben werden müssen.

Diese Liste der Berufsarten (sowie die dazugehörigen Berufsbezeichnungen), unterliegen ab dem 1. Juli 2018 bis und mit dem 31. Dezember 2019 bei einem Schwellenwert von 8 Prozent Arbeitslosigkeit der Meldepflicht. Die Verabschiedung der Liste  steht  unter dem Vorbehalt des definitiven Entscheides des Bundesrates, welcher voraussichtlich noch im Mai 2018 erfolgen wird.

Die Liste der meldepflichtigen Berufsarten finden Sie hier.

Künftig werden Unternehmen Ihre offenen Stellen dem RAV melden müssen, sofern der Schwellenwert 8 Prozent oder mehr beträgt. Durch diesen Prozess müssen Unternehmen nachweisen, dass sie auf dem Arbeitsmarkt keine inländischen Arbeitskräfte gefunden haben. Nach einer Wartefrist von 5 Tagen dürfen die Stellen dann öffentlich ausgeschrieben werden.

Der Inländervorrang light ist die Konsequenz  aus der Masseneinwanderungsinitiative, damit das Personenfreizügigkeitsbabkommen mit der EU nicht gekündigt werden muss. Ist die Einführung des Inländervorrangs light ein Durchbruch oder bringt es nur eine Besänftigung des Volkes. Wir sind gespannt ob sich die Arbeitlosenzahl verringern lässt, speziell auch im Umfeld von Stellensuchenden 45plus.

Beitrag im Schweizer Fernsehen (SRF), Rundschau vom 20. Dezember 2017

SRF Rundschau. Sandro Brotz über *50plus – verarmt in die Pension“

Nun ist es soweit.

Eine breite Politikerallianz von Nationalräten hat den Handlungsbedarf bei Arbeitslosen 50plus erkannt. Sie wollen den Betroffenen im Herzen der politischen Schweiz ein Gesicht geben. «Das Problem darf nicht länger kleingeredet werden!», sagt Corrado Pardini.

Unter dem Patronat von Nationalrat Corrado Pardini, Cédric Wermuth und Nationalrätin Regula Rytz, wird am 30. November 2017 in Bundesbern, das Manifest „Respekt und Sicherheit für ältere Arbeitnehmende“, verabschiedet.

 

 

Am 16. Juni 2017 haben wir bereits darüber berichtet. RECOGNITO, über 50-jährige Arbeitslose sowie 50Plus Verbände wurden ins Bundeshaus eingeladen. (siehe Artikel)

 

Der Bericht des Bundesrats zur Fachkräfteinitiative zeigt, dass in den letzten Jahren das inländische Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft wurde. Besonders Frauen haben sich stärker am Arbeitsmarkt beteiligt. Die Alterung der Bevölkerung bleibt die grösste Herausforderung für den Arbeitsmarkt, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Sozialwerke.

Lesen Sie den Artikel von arbeitgeber.ch

Die Schweiz braucht Fachkräfte.

Mit verschiedenen Massnahmen leisten Bund, Kantone und Sozialpartner gemeinsam einen Beitrag zur Mobilisierung ungenutzter Potenziale. Ziel ist es, die inländische Arbeitsmarktnachfrage vermehrt mit in der Schweiz lebenden Arbeits- und Fachkräften abzudecken.

Das Seco hat eine neue Online-Broschüre für Ältere Arbeitnehmende lanciert. Informieren Sie sich hier.

(Quelle: Tagesanzeiger.ch – 26.10.2016)

Bei Versicherungen und Banken haben über 50-Jährige die trübsten Aussichten. Dabei sind sie nicht weniger motiviert.

Der Kanton Aargau hat bei Firmen eine Charmeoffensive für Menschen über 50 gestartet. Im Rahmen einer grösseren Kampagne listet das Aargauer Wirtschaftsamt auf seiner Internetseite einige gängige Vorurteile gegen Ältere auf – die von wissenschaftlichen Studien entkräftet worden sind. Hier eine Auswahl:

Motivation «Bei Älteren sinkt die Motivation.» Hier zeigt sich sogar das Gegenteil: Mit dem Alter steigt die Motivation. Das besagt zumindest eine Studie der Wirtschaftswissenschafter Thomas Ng und Daniel Feldmann.

Veränderung «Ältere haben keine Lust mehr auf Neues.» Stimmt nicht, sagt die Wissenschaft. Je älter die Befragten einer Studie, desto grösser war ihre Bereitschaft, sich zu verändern.

Gesundheit «Ältere Mitarbeiter sind häufiger krank als jüngere.» Ältere und jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seelisch und körperlich ungefähr gleich oft krank.

Produktivität «Ältere sind weniger produktiv als Jüngere.» Bei einem grossen Anteil an älteren Mitarbeitern ist die Produktivität hoch. Laut einer Studie der deutschen Professoren Christian Göbel und Thomas Wick steigt die Produktivität eines Teams an, wenn der Mix zwischen Alt und Jung gut ist.

Freizeit «Älteren Menschen ist die Arbeit weniger wichtig als die Freizeit.» Laut den Ökonomen Thomas Ng und Daniel Feldmann haben ältere Menschen kaum Probleme, ihre Freizeit und die Arbeit gut aneinander vorbeizubringen. Sie setzen Prioritäten.

Personalkosten «Ältere Mitarbeiter sind teurer als die Jüngeren.» Hier ist das Gegenargument des Aargauer Arbeitsamts: Der Lohn ist immer auch Verhandlungssache. Ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereit, Kompromisse einzugehen. Die Wissenschaft sagt dazu, höhere Kosten müssten nicht sein. Ältere sind länger treu. Eine Firma kann also sparen, weil sie offene Stellen nicht immer neu besetzen muss.

Zum ganzen Artikel⇒

(Quelle: Tagesanzeiger.ch – 26.10.2016)

Über 50-Jährige haben es bei der Job­suche schwer: Mit diesem Phänomen befassen sich Medien und Politik regelmässig. Ebenso regelmässig halten die Statistiker entgegen: So gross könne das Problem nicht sein, die Arbeitslosenquote sei bei den über 50-Jährigen deutlich tiefer als jene bei jüngeren Arbeitnehmern.

Jetzt zeigt eine neue, vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich herausgegebene Studie, dass beide Seiten recht haben. In minutiöser Kleinarbeit haben die Autoren Aniela Wirz, Thomas Bauer und Alicia Porteiner Statistiken analysiert und miteinander in Bezug gesetzt. Das Resultat ist ein differenziertes Bild des Arbeitsmarkts für die Generation Ü-50, das aufzeigt, wer gute Chancen hat – und wer eben nicht.

Mögliche Diskriminierung

Wie gross das Risiko ist, als älterer Arbeitnehmer die Stelle zu verlieren, und wie gut die Chancen auf einen neuen Job sind, das hängt nicht nur von der Ausbildung ab. Entscheidend ist auch die Branche. Und hier steht besonders eine Branche auffallend schlecht da: Banken und Versicherungen sind offenbar sehr viel weniger bereit als andere, über 50-Jährige zu beschäftigen.

Hier geht es zum ganzen Artikel⇒

Arthur Rutishauser, Chefredaktor des Tagesanzeigers bringt es auf den Punkt.

Die Schweizer Wirtschaft muss es schaffen, älteren Arbeitnehmern eine Perspektive zu geben. Gelingt es nicht, dürfte das unangenehme Konsequenzen haben.

Ein interessanter Artikel im Tagesanzeiger. Zum Artikel⇒

Am 25. September 2016 stimmen wir über die Initiative AHVplus der Gewerkschaften ab. Die Initiative fordert 10 Prozent mehr AHV für alle Rentnerinnen und Rentner. Wie diese pauschale Rentenerhöhung finanziert werden soll, lassen die Initianten allerdings offen.

RECOGNITO ist der Meinung, dass diese Forderung mit der heutigen demografischen Entwicklung und der AHV nicht vereinbar ist. Die AHV schreibt schon heute tiefrot. Zusammen mit den Mehrausgaben für die Rentenerhöhung ergibt sich ab 2030 ein Loch von jährlich 12,5 Milliarden Franken.

RECOGNITO fordert eine Gesamtrentenreform der Altersvorsorge anstelle eines Giesskannenprinzips.

NEIN zu AHVplus Initiative